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Die Thusnelda-Kühl-Gesellschaft wurde 1992
gegründet und hat ihren Sitz in Oldenswort
auf Eiderstedt. Es ist der Ort, an dem die Schriftstellerin ihre Jugend
wie auch die Jahre
ihres erfolgreichsten Schaffens verbrachte und demn sie als ihr
"Heimatdorf" ansah.
Die Gesellschaft hat sich das Ziel gesetzt,
das literarische Erbe Thusnelda Kühls zu pflegen und im Bewusstsein der
Öffentlichkeit zu erhalten. Dazu hat sie, beginnend 1995 mit dem
Roman "Die Leute von Effkebüll", bisher sieben ihrer Werke in sechs
Büchern neu
herausgegeben. Außerdem fördert sie die wissenschaftliche und kulturelle
Auseinandersetzung mit ihrem Werk.
Ein weiteres Anliegen ist die Würdigung des
Landschaftsmalers Carsten Kühl, ein Bruder
Thusnelda Kühls.
Die Gesellschaft fördert und unterstützt
darüber hinaus literarische und kulturelle Aktivitäten
in Oldenswort wie auch auf der gesamten Halbinsel Eiderstedt.
An das Wirken Thusnelda Kühls, nach ihren in
der Region handelnden Büchern auch
"Dichterin der Marschen" genannt, erinnern seit 1992 Gedenksteine in
Oldenswort und in
Nortorf. Im
neu eingerichteten "Treffpunkt Oldenswort" in Oldenswort werden
Erinnerungsstücke und Werke aus dem Leben und Schaffen
Thusnelda und Carsten Kühls ausgestellt.
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